Karies und Füllungen
Karies früh erkennen und gezielt entfernen
Bei Karies ist der Zahn an einer Stelle erweicht. Wir machen diese Stelle während der Behandlung mit einem speziellen Licht sichtbar. So entfernen wir nur das erkrankte Gewebe. Gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten.
- Was passiert: Betäubung bei Bedarf, Entfernen der Karies, Füllung
- Wie lange: je nach Größe [BESTÄTIGEN] Minuten
- Was danach: Nach der Betäubung erst essen, wenn das Taubheitsgefühl vorbei ist.
Beginnende Karies behandeln – ohne Bohren
Karies beginnt als kleine, weiche Stelle im Zahnschmelz. In diesem frühen Stadium ist oft noch kein Loch entstanden. Dann können wir die Stelle mit einem dünnflüssigen Kunststoff füllen – Fachbegriff Kariesinfiltration. Der Kunststoff dringt in den Schmelz ein und stoppt das Fortschreiten. Die Behandlung kommt ohne Bohren aus. In den meisten Fällen genügt ein Termin.
- Was passiert: Zahn trocken legen, Gel auftragen, Kunststoff einbringen, aushärten
- Wie lange: etwa [BESTÄTIGEN] Minuten je Zahn
- Was danach: Sie können direkt wieder essen [BESTÄTIGEN].
Füllungen ohne Amalgam
Muss ein Zahn gefüllt werden, verwenden wir zahnfarbene Füllungen. Meist ist das ein Kunststoff mit Keramikanteil – Fachbegriff Komposit. Er wird in Schichten eingebracht und fest mit dem Zahn verklebt. Amalgam verarbeiten wir in unserer Praxis nicht.

- Was passiert: Betäubung bei Bedarf, Karies entfernen, Füllung schichten und aushärten
- Wie lange: [BESTÄTIGEN] Minuten
- Was danach: Essen, sobald die Betäubung nachlässt.
Wurzelbehandlung
Im Inneren jedes Zahns liegt ein Nerv mit Blutgefäßen. Entzündet er sich, kann das starke Beschwerden verursachen. Bei einer Wurzelbehandlung – Fachbegriff Endodontie – entfernen wir das entzündete Gewebe. Dann reinigen wir die feinen Wurzelkanäle und füllen sie dicht. So bleibt der eigene Zahn erhalten. Für jede Behandlung verwenden wir neue Instrumente, die nur einmal benutzt werden.
- Was passiert: Betäubung, Öffnen des Zahns, Reinigen und Füllen der Kanäle
- Wie lange: meist [BESTÄTIGEN: 1–3] Termine
- Was danach: Der Zahn braucht oft eine Krone. Das besprechen wir mit Ihnen.
Schienen bei Knirschen, Kiefergelenk und Schnarchen
Kiefergelenk und Zähneknirschen (CMD)
Viele Menschen knirschen nachts mit den Zähnen oder pressen sie aufeinander. Das kann zu Kieferschmerzen, Kopfschmerzen oder abgenutzten Zähnen führen. Der Fachbegriff für solche Beschwerden ist CMD – eine Störung im Zusammenspiel von Kiefergelenk und Kaumuskeln. Wir untersuchen Ihren Biss und Ihr Kiefergelenk. Bei Bedarf fertigen wir eine Aufbissschiene für die Nacht an.

- Was passiert: Untersuchung, Scan oder Abdruck, Anpassen der Schiene
- Wie lange: [BESTÄTIGEN: 2] Termine
- Was danach: Die Schiene wird regelmäßig kontrolliert und nachgeschliffen.
Schnarcherschiene
Schnarchen stört oft den eigenen Schlaf und den des Partners. Manchmal steckt eine Atemstörung im Schlaf dahinter. Das klärt zuerst eine Ärztin oder ein Arzt für Schlafmedizin. Danach kann eine Schiene helfen – Fachbegriff Unterkiefer-Protrusionsschiene. Sie hält den Unterkiefer nachts ein kleines Stück nach vorn. So bleibt im Rachen mehr Platz für die Atemluft. Die Schiene ist klein und lässt sich gut tragen.
- Was passiert: ärztliche Abklärung, Abdruck oder Scan, Einsetzen und schrittweises Einstellen
- Wie lange: [BESTÄTIGEN] Termine
- Was danach: regelmäßige Kontrolle der Einstellung.
